Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Miriam Thier – hello for(rest) studio

E-Mail: miriam@zukunfts-ich.com

Stand: August 2026

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Vertragsbeziehungen zwischen Miriam Thier (nachfolgend „Anbieterin“) und ihren Kund:innen bzw. Teilnehmer:innen im Zusammenhang mit der Buchung und Teilnahme an Trainings, Workshops, Kursen, Einzelsettings, Veranstaltungen und sonstigen angebotenen Leistungen.

Maßgeblich ist die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Fassung der AGB.

Die AGB werden den Kund:innen vor Abschluss einer kostenpflichtigen Buchung zugänglich gemacht. Mit Abschluss der Buchung werden die AGB Bestandteil des jeweiligen Vertrages.

§ 2 Vertragsschluss und Leistungsumfang

Die Darstellung der Angebote auf der Website stellt grundsätzlich noch kein verbindliches Vertragsangebot dar. Durch Absenden einer Buchung oder Anmeldung gibt die buchende Person ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages ab. Der Vertrag kommt durch ausdrückliche Buchungsbestätigung, Rechnungsstellung oder – je nach Buchungssystem – durch eine entsprechende Bestätigung unmittelbar nach Abschluss des Buchungsvorgangs zustande.

Art, Umfang, Dauer, Ort und Inhalt der jeweiligen Leistung ergeben sich aus der jeweiligen Angebots- oder Veranstaltungsbeschreibung.

Die Anbieterin bietet insbesondere Leistungen in den Bereichen Yoga, Breathwork, Mentaltraining, Energiearbeit, Workshops, Veranstaltungen und vergleichbaren Formaten an.

Soweit einzelne Leistungen von externen Trainer:innen, Vortragenden oder Kooperationspartner:innen durchgeführt werden, wird dies entsprechend kommuniziert.

§ 3 Preise und Zahlungsbedingungen

Es gelten die zum Zeitpunkt der Buchung angegebenen Preise.

Sofern nicht anders vereinbart, ist die Vergütung im Voraus zu bezahlen. Bei Rechnungsstellung ist der Rechnungsbetrag innerhalb der auf der Rechnung angegebenen Zahlungsfrist, mangels einer solchen innerhalb von 10 Tagen ab Rechnungserhalt, zu bezahlen.

Die Buchung bzw. Teilnahmeberechtigung kann von der vollständigen Bezahlung des vereinbarten Entgelts abhängig gemacht werden.

§ 4 Rücktritt, Stornierung und Terminverschiebungen

4.1 Gesetzliche Rücktrittsrechte

Gesetzliche Rücktritts- bzw. Widerrufsrechte von Verbraucher:innen bleiben unberührt.

Bei Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen, die für einen bestimmten Zeitpunkt oder Zeitraum vereinbart werden, kann gemäß § 18 Abs. 1 Z 10 FAGG eine gesetzliche Ausnahme vom Rücktrittsrecht bestehen. Dies kann insbesondere bei fix terminierten Workshops, Veranstaltungen und vergleichbaren Angeboten der Fall sein.

4.2 Fix terminierte Workshops und Veranstaltungen

Soweit kein gesetzliches Rücktrittsrecht besteht, sind Buchungen für fix terminierte Workshops und Veranstaltungen verbindlich.

Eine kostenfreie Stornierung ist grundsätzlich nicht vorgesehen, sofern in der jeweiligen Angebotsbeschreibung nichts anderes vereinbart wurde.

Nach vorheriger Abstimmung mit der Anbieterin kann eine Buchung auf eine andere Person übertragen werden, sofern organisatorische oder sachliche Gründe dem nicht entgegenstehen.

4.3 Einzeltermine

Vereinbarte Einzeltermine können bis spätestens 48 Stunden vor dem Termin kostenfrei abgesagt oder verschoben werden.

Bei späterer Absage kann der vereinbarte Preis verrechnet werden. Nach Möglichkeit kann in Abstimmung mit der Anbieterin ein Ersatztermin angeboten werden. Gesetzlich zwingende Rechte bleiben davon unberührt.

4.4 Mehrteilige Programme und Atemkurse

Für mehrteilige Programme, Atemkurse oder vergleichbare Gesamtangebote gelten die bei der Buchung bekannt gegebenen Stornierungsbedingungen.

Bereits bereitgestellte digitale Unterlagen, Guidebooks oder bereits erbrachte Leistungen können bei einer zulässigen Rückabwicklung entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen berücksichtigt werden.

4.5 Retreats und Kooperationsveranstaltungen

Bei Retreats oder Veranstaltungen, die gemeinsam mit Reiseveranstaltern, Reisebüros oder anderen Kooperationspartner:innen durchgeführt werden, können ergänzend deren Buchungs-, Reise- und Stornierungsbedingungen gelten, sofern diese wirksam in den Vertrag einbezogen wurden.

Die Möglichkeit einer Reise- bzw. Stornoversicherung wird gegebenenfalls gesondert bekannt gegeben.

4.6 Absage durch die Anbieterin

Muss eine Veranstaltung oder Leistung durch die Anbieterin abgesagt werden und kann kein zumutbarer Ersatztermin bzw. keine entsprechende Ersatzleistung angeboten werden, werden bereits geleistete Zahlungen für die ausgefallene Leistung zurückerstattet.

Weitergehende gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.

§ 5 Urheberrecht und Unterlagen

Von der Anbieterin bereitgestellte Unterlagen, Konzepte, Übungen, Texte, Videos, Audioaufnahmen, Guidebooks und sonstige Inhalte sind – soweit urheberrechtlich geschützt – ausschließlich für die persönliche Nutzung der Teilnehmer:innen bestimmt.

Eine Vervielfältigung, Veröffentlichung, Weitergabe, Bearbeitung oder kommerzielle Nutzung ist ohne vorherige Zustimmung der Anbieterin nicht gestattet, soweit keine gesetzliche Erlaubnis besteht.

§ 6 Gesundheit, Eigenverantwortung und Teilnahme an körperlichen Angeboten

Die Teilnahme an Yoga, Breathwork, Mobility Training, Pilates, Functional Training, Tanz und vergleichbaren körperlichen oder körperorientierten Angeboten erfolgt eigenverantwortlich.

Teilnehmer:innen sind selbst dafür verantwortlich, ihre individuellen körperlichen und psychischen Grenzen zu beachten und Übungen bei Schmerzen, Schwindel, Unwohlsein oder sonstigen Beschwerden zu unterbrechen.

Bestehen gesundheitliche Beschwerden, Verletzungen, Schwangerschaft oder sonstige Umstände, die gegen eine Teilnahme sprechen könnten, wird empfohlen, vor der Teilnahme medizinischen Rat einzuholen und die jeweilige Trainerin bzw. den jeweiligen Trainer über relevante Einschränkungen zu informieren.

Die angebotenen Trainings, Workshops, Mentaltrainings, Breathwork- und Energiearbeitsangebote stellen keine medizinische, psychotherapeutische oder sonstige heilkundliche Behandlung dar und ersetzen keine entsprechende fachliche Diagnose oder Behandlung.

Anweisungen der Trainer:innen und des Veranstaltungspersonals, insbesondere sicherheitsrelevante Hinweise, sind zu beachten.

§ 7 Haftung

Die Anbieterin haftet im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen.

Ein Ausschluss der Haftung für Personenschäden wird ausdrücklich nicht vereinbart. Eine pauschale Klausel wie „Die Anbieterin übernimmt keine Haftung für Unfälle oder Verletzungen“ würde ich aus deinen bisherigen AGB daher vollständig entfernen. Nach den Informationen der WKO kann die Haftung für Personenschäden nicht durch AGB ausgeschlossen werden.

Die Teilnahme an körperlichen oder körperorientierten Angeboten entbindet Teilnehmer:innen nicht von ihrer Verpflichtung, die eigenen körperlichen und psychischen Grenzen zu beachten und relevante gesundheitliche Einschränkungen mitzuteilen.

Für einen bestimmten persönlichen, gesundheitlichen, beruflichen oder sonstigen Erfolg der angebotenen Trainings, Workshops oder Begleitungen wird keine Garantie übernommen.

Für persönliche Gegenstände der Teilnehmer:innen gelten die gesetzlichen Haftungsbestimmungen.

§ 8 Mentaltraining, Breathwork und Energiearbeit

Mentaltraining, Breathwork und Energiearbeit sind als unterstützende und selbstverantwortliche Prozesse zu verstehen.

Die Anbieterin begleitet Teilnehmer:innen innerhalb des jeweils vereinbarten Leistungsumfangs. Ein bestimmter persönlicher oder sonstiger Erfolg wird nicht geschuldet oder garantiert.

Die Umsetzung von Erkenntnissen, Übungen und Impulsen außerhalb der jeweiligen Einheit erfolgt in der Eigenverantwortung der Teilnehmer:innen.

Informationen, die Teilnehmer:innen im Rahmen von Einzelsettings mitteilen, werden vertraulich behandelt, soweit keine gesetzliche Verpflichtung zur Offenlegung besteht.

Soweit zur fachlichen Dokumentation Aufzeichnungen über Sitzungen angefertigt werden, erfolgt deren Verarbeitung entsprechend den anwendbaren datenschutzrechtlichen Bestimmungen.

§ 9 Veranstaltungen und Feel Free Festival

Für Veranstaltungen, insbesondere das Feel Free Festival, können ergänzende Teilnahme- und Sicherheitshinweise gelten.

Mit Betreten des Veranstaltungsgeländes verpflichten sich Besucher:innen, die kommunizierten Sicherheits-, Organisations- und Verhaltenshinweise sowie Anweisungen des Veranstaltungspersonals zu beachten.

Die Teilnahme an Workshops und körperlichen Aktivitäten erfolgt unter Beachtung der eigenen gesundheitlichen Voraussetzungen und persönlichen Belastungsgrenzen.

Bei einzelnen kreativen Workshops können zusätzliche Materialkosten bzw. Materialbeiträge entstehen, sofern darauf vor Teilnahme entsprechend hingewiesen wird.

§ 10 Foto- und Videoaufnahmen

Bei Veranstaltungen können Foto- und Videoaufnahmen angefertigt werden.

Hier würde ich deine bisherige Regelung bewusst nicht pauschal als „Mit Betreten stimmt jede Person der Veröffentlichung zu“ formulieren. Für erkennbare Personen und insbesondere für werbliche Nutzung solltest du Datenschutz und das Recht am eigenen Bild sauber trennen und die konkrete Rechtsgrundlage bzw. erforderliche Einwilligung passend zum Verwendungszweck gestalten.

Für dein Festival würde ich daher auf dem Eingangsschild zusätzlich deutlich auf Foto- und Videoaufnahmen hinweisen und Personen eine unkomplizierte Möglichkeit geben, dem Veranstaltungsteam mitzuteilen, wenn sie nicht aufgenommen werden möchten.

§ 11 Änderungen des Veranstaltungsablaufs

Programm-, Zeit-, Raum- oder Trainer:innenänderungen können aus organisatorischen, wetterbedingten, sicherheitsrelevanten oder sonstigen sachlichen Gründen erforderlich sein.

Zumutbare Änderungen, die den Gesamtcharakter der gebuchten Veranstaltung nicht wesentlich verändern, berechtigen nicht automatisch zu einer Rückerstattung. Gesetzlich zwingende Ansprüche bleiben unberührt.

§ 12 Datenschutz

Personenbezogene Daten werden entsprechend den jeweils geltenden datenschutzrechtlichen Vorschriften und der Datenschutzerklärung der Anbieterin verarbeitet.

Nähere Informationen zu Art, Umfang, Zweck und Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung sowie zu den Rechten betroffener Personen ergeben sich aus der Datenschutzerklärung.

§ 13 Schlussbestimmungen

Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss seiner Verweisungsnormen, soweit dem keine zwingenden verbraucherschützenden Bestimmungen entgegenstehen.

Bei Verbraucher:innen gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchsetzbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon grundsätzlich unberührt. An die Stelle unwirksamer Bestimmungen treten die gesetzlichen Regelungen.